Leitfaden „in Kürze“

Die 5 wichtigsten Schritte zum Gründungserfolg

Mit diesen vier vor­be­rei­ten­den Schrit­te schaf­ft man er­fahrungs­gemäß die erfolg­ver­spre­chen­den Voraus­setzungen für den letz­ten Schritt:

Schritt 1: Gründerpersönlichkeit werden

Zunächst einmal sollte sich jeder an­gehende Gründer einer ehr­lichen Selbst­prüfung unter­ziehen bzw. eine „Bestands­aufnahme“ durch­führen, um seine persön­liche Eignung und Voraus­setzung für eine Selbst­ständigkeit zu evaluieren. Das Ganze hat nämlich gleich zwei ent­scheidende Gründe:

  1. Eine Existenz­gründung ist in erster Linie eine persön­liche Heraus­forderung. Anders ausgedrückt: Eine starke Gründer­persön­lichkeit ist für den Erfolg der Unter­nehmung um ein Viel­faches wich­tiger als die eigent­liche Gründungs­idee. Denn ein heraus­ragender Gründer findet immer eine ge­eignete Gründungs­idee sowie Mittel und Weg, um sich selbständig zu machen und lang­fristig erfolg­reich zu sein. Auf der anderen Seite kann die Gründungs­idee noch so gut sein, wenn ein Gründer ent­spre­chen­de De­fizite mit­bringt, wird er sie erst gar nicht um­setzen können oder mit hoher Wahr­schein­lich­keit nicht lang­fristig erfolg­reich sein.
  2. Im Hinblick auf den Gründungszuschuss ist es entscheidend, dass Du Deine persönliche Eignung und Motivation gegenüber der zuständigen Vermittlungskraft überzeugend darlegen kannst.

Wie Du siehst, lohnt es sich als allererstes bei sich selbst anzufangen, sprich an sich selbst zu „arbeiten“ und eine echte Gründerpersönlichkeit zu werden – außerdem kannst Du langfristig davon nur profitieren.

Lesenswerte Sachbücher

Als ersten Ein­stieg in die The­matik sind die nach­fol­genden Sach­bücher äußerst em­pfeh­lens­wert – wenn Du mit den Büchern richtig „ar­beitest“ und den darin vor­gestell­ten Kon­zepten eine Chance gibst bzw. auch um­setzt, wirst Du nach nur wenigen Wochen einen enor­men Unter­schied (in Sachen Mind­set, Energie, Lebens­ziele u.v.m.) fest­stellen können:

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Weiterbildungen

Deine fachliche Eignung solltest Du mit entsprechenden Weiterbildungsmaßnahmen der zuständigen Ver­mit­tlungs­kraft darlegen. Nachfolgend einige Links dazu:

Teilweise werden diese Weiterbildungsmaßnahmen sogar von der Arbeitsagentur (Stichwort: AVGS) gefördert – frage hier einfach mal bei Deiner zuständigen Vermittlungskraft nach!

Schritt 2: Geschäftsidee ausarbeiten

Eine gute Geschäfts­idee zu finden, ist eigent­lich gar nicht so schwer (was Du mit zu­neh­men­der Er­fah­rung und „Übung“ sehen wirst). Im Grun­de soll­test Du nach Schritt 1 be­reits wissen, was Dich in­trin­sisch mo­ti­viert. In diesem Bereich musst Du nun ent­weder eine Unter­ver­sorgung am Markt oder ein Pro­blem iden­ti­fi­zieren, das (a) noch nicht oder schlecht gelöst ist und das (b) viele Men­schen haben, die auch bereit sind, für eine mehr­wert­schaffende Lösung zu zahlen.

„Der Mann mit einer neuen Idee ist ein Spinner, bis diese sich als erfolgreich erweist.”
Mark Twain

Dazu soll­test Du wissen, welche Kate­gorien von Geschäfts­ideen es gibt, um dann ganz konkret in dieser Kate­gorie nach neuen Geschäfts­ideen und -mög­lich­keiten zu suchen:

  • Bewährte Geschäftsideen sind solche, die etab­liert und be­reits mehr­fach er­probt sind. Bei­spiele sind Steuer­büros, Fitness­studios oder Friseur­salons. Hier musst Du das Rad nicht neu erfinden; es reicht, wenn Du eine (lokale?) Unter­ver­sorgung im Markt ent­deckst und Dich von den Wett­be­wer­bern abhebst. Alter­nativ kannst Du auch ein Fran­chise-Ge­schäft auf­machen, bei dem Du gegen eine Gebühr (Lizenz) ein etab­liertes Geschäfts­konzept nach be­stimm­ten Vor­schrif­ten über­nehmen kannst. Auch die Über­nahme eines Unter­nehmens oder der Kauf einer Geschäfts­idee bzw. eines Geschäfts­konzepts mit einem Proof-of-Concept können eine Option sein. In allen Fällen soll­test Du zu­erst heraus­finden und auch verstehen, wie das zu­grunde­liegende Geschäfts­modell funk­tioniert. Meistens hilft es, in dem Beruf oder der Branche ge­arbeitet zu haben bzw. erst einmal ein An­gestell­ten­verhältnis ein­zu­gehen und Er­fahrungen zu sammeln.
  • Verbesserte Geschäftsideen sind solche, bei denen Du die Lö­sung für ein beste­hendes Pro­blem aus Kunden­sicht „ver­besserst“ oder einen größeren Mehr­wert für die Kunden schaffst. Zum Bei­spiel kann Dein An­gebot oder Pro­dukt ein­facher, energie­effizienter, gesünder, umwelt­freundlicher oder exklusiver sein. Oder wenn Du Dich in Deiner Branche bzw. in Deinem Beruf selbständig machst, sei einfach anders als alle anderen („be different“): meistens reicht es schon, das Interesse der Kunden auf diese Weise (mit ent­sprechen­den Marke­ting­maßnahmen) zu wecken.
  • Neue Geschäftsideen sind solche, bei denen Du eine völlig neue Lösung für ein ge­ge­benes Pro­blem ent­wickelst oder ein neues bzw. un­ge­löstes Pro­blem an­gehst. Neben der Inno­vations­kraft, die eine solche Lösung meistens voraus­setzt, ist diese Vor­gehens­weise bei weitem die schwierigste: sie ist häufig besonders riskant, da noch völlig unklar ist, ob eine (tech­nische) Um­setzung denn überhaupt machbar ist und ob es einen Markt dafür gibt. Oft sind die Kun­den ge­gen­über neuen inno­vativen Lö­sun­gen sehr zurück­haltend, bis sie sich durch­gesetzt haben (bzw. zum Main­stream geworden sind), was mit­unter Jahre dauern kann, wes­halb Du eine längere An­lauf­phase ein­planen soll­test.
Nicht grundlos ist die letzte Kategorie von Geschäfts­ideen die Königs­disziplin in der Gründer­szene, weil man ent­sprechend Ent­wicklungs­zeit und -kosten ein­planen muss. Daher sind für die 6-monatige För­de­rung durch den Gründungs­zuschuss eher die ersten beiden Kategorien von Geschäfts­ideen zu em­pfeh­len, da diese sich meist schneller und kosten­günstiger um­setzen lassen.

Schritt 3: Geschäftskonto eröffnen

Als nächsten Schritt solltest Du un­be­dingt ein Geschäfts­konto er­öffnen: Zwar darfst Du als Selbst­stän­di­ger (Einzel­unternehmer) vom Finanz­amt her Deine geschäft­lichen Zahlungen über Dein be­stehen­des Privat­konto ab­wickeln, doch dann be­handelt das Finanz­amt dieses Privat­konto wie ein Geschäfts­konto, sprich für die Konto­auszüge besteht eine 10-jährige Auf­bewahrungs­pflicht. Darüber hinaus kann das Finanzamt im Falle einer Steuerprüfung Dein Privatkonto einsehen und so einen umfassenden Einblick in Deine finanziellen Verhältnisse gewinnen.

Daher ist es aus­ge­sprochen rat­sam, vor der Unter­nehmens­gründung und vor der Ab­gabe des An­trags ein „rich­tiges“ (de­di­zier­tes) Geschäfts­konto zu er­öffnen (falls noch nicht vor­handen) und an­zu­geben. Dieses Vor­gehen ver­meidet spätere Pro­bleme sowie Änderungs­aufwände (z.B. beim Über­gang vom Einzel­unter­nehmen zur GmbH) und man hat zudem ent­schei­dende Vor­teile:

  • Zwar kann ein privates Giro­konto ver­wendet werden, aller­dings schließen die AGBs der meisten bzw. von fast allen An­bietern die kom­mer­zielle Nut­zung aus. Vor allem bei hohen Konto­be­we­gun­gen gibt es er­hebliche Unter­schiede zwischen den Anbietern - ab einer bestimmten Anzahl an Über­weisungen im Monat gilt man zudem auto­matisch als „gewerblich“, sodass man sein Privat­konto nicht mehr ver­wenden kann.
  • Wenn alle geschäft­lichen Trans­aktionen (und auch nur diese) über ein Geschäfts­konto laufen, hast Du eine klare Tren­nung, sprich mehr Trans­parenz, und es er­leichtert Dir die spätere Buch­führung und die Nach­weis­pflicht ge­gen­über dem Finanz­amt un­gemein. Zudem er­hältst Du die Ano­nymi­tät Deiner privaten finan­ziellen Ver­hältnisse bei einer Betriebs­prüfung.
  • Für gewisse Rechtsformen (z.B. GmbH/UG) ist ein Geschäfts­konto sogar ver­pflich­tend.
  • Ein strategisches Mehrkontenmodell (mindestens ein zwei­stufiges aus Privat- und Geschäfts­konto) hilft Dir dabei, Deine Finanzen besser zu or­ga­ni­sieren und zu planen. Zudem ist es simpel (z.B. Un­ter­konten ein­zu­richten), aber genial, um sich ge­wisse finan­zielle Frei­heiten zu ver­schaffen.

Über dieses Geschäftskonto sollte dann Dein kompletter geschäftlicher Zahlungsverkehr laufen, d.h. es sollte auf Deiner Rechnung angegeben werden.

Unsere Erfahrungen = Unsere Empfehlungen für Dich

Wir empfehlen Dir nur Anbieter, bei denen wir selbst (gewesen) sind und für gut sowie geeignet befunden haben. Zudem sind diese Anbieter mit ihrem Angebot meist auch zum Test­sieger im jeweiligen Bereich gekürt.

In Sachen Konten hat ein Gründer mittlerweile die Qual der Wahl. Generell lassen sich die Anbieter in drei Kategorien einteilen:

  1. Filialbanken
  2. Direkt- bzw. Onlinebanken
  3. FinTechs

Natürlich hat jedes Bankmodell seine eigenen Vor- und Nachteile. Welches Konto am besten zu Dir passt, musst Du anhand Deiner Anforderungen (z.B. Beratung vor Ort) und den An­for­der­ungen Deines Unternehmens (z.B. Anzahl der beleglosen Überweisungen, Dispo-Limit, Anzahl Unterkonten) entscheiden. Eine gesetzliche (vollständige) Einlagensicherung bis 100.000 Euro pro Kunde und pro Bank gilt für alle Anbieter. Darüber hinaus empfehlen wir Dir Anbieter, die noch zusätzlich über Einlagensicherungsfonds abgesichert sind.

Geschäftskonto

Als Geschäftskonto können wir Dir uneingeschränkt, die folgenden Anbieter empfehlen:

  • Commerzbank (Filialbank)
    spezielles „GründerAngebot“, 100€-Eröffnungsbonus, bestens geeignet für GmbH/UG Commerzbank Geschaeftskonto Gruender
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  • DKB (Direktbank)
    für Freiberufler/Selbstständige, alle beleglosen Buchungen und VISA-Karte inklusive
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  • Kontist (Fintech)
    automatische Steuerrücklagen für Einkommens – und Umsatzsteuer, kombinierbar mit Buchhaltungstools
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  • Penta (Fintech)
    Innovatives Geschäftskonto für alle deutschen Rechtsformen Penta Geschäftskonto
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  • Finom (Fintech)
    All-in-One Geschäftskonto (Banking, Rechnungsstellung, Buchhaltung) für Selbstständige und Unternehmer finom kostenloses all in one geschäftskonto
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Privatkonto

Im privaten Bereich haben wir bereits etliche Anbieter getestet, jedoch können wir Dir nur den folgenden Anbieter uneingeschränkt empfehlen:

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Eröffne direkt ein Wertpapier-Depot mit und investiere regelmäßig einen Teil Deines Geldes langfristig in andere Unternehmen und profitiere von deren Gewinne.

Online-Kredite

Für kurzzeitige Überbrückungen von Liquiditätsengpässen, das Tätigen von Neuinvestitionen oder zur Existenzgründung an sich können wir den folgenden Anbieter empfehlen:

  • Auxmoney
    Kreditsummen von bis zu 50.000€ zu fairen Konditionen

Hinweis: Dieser letzte Abschnitt sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt. Man sollte nur im Notfall oder mit kalkuliertem Risiko überhaupt einen Kredit aufnehmen.

Schritt 4: Unternehmen gründen

Unter Beachtung aller Fristen (siehe Zeitplan) kannst Du im nächsten Schritt Dein Unternehmen formal gründen und die Aufnahme der selbstständigen Tätigkeit beginnen, wie wir nachfolgend erläutern werden.

Formale Gründung und die richtige Rechtsform

Wer eine selbstständige Tätigkeit ausüben bzw. ein Unternehmen gründen will, muss dies bei den Behörden anmelden. Gewerbetreibende machen das über die Gewerbeanmeldung beim örtlichen Gewerbeamt der Ge­meinde oder Stadt; bei Freiberuflern reicht eine steuerliche Anmeldung beim Finanzamt. Anders gesagt: Die formale Gründung ist bzw. war mit einigen Behördengängen verbunden. Seit der Corona-Pandemie bieten jedoch immer mehr Ämter ihre Dienstleistungen auch online an.

Welche Anmeldungen Du alles benötigst und wie hoch der Gründungsaufwand ist, hängt sehr stark davon ab, ob Du einer gewerblichen oder freiberuflichen Tätigkeit nachgehst und welche Rechtsform Du wählst.

Aufnahme der selbstständigen Tätigkeit

Wenn Du Dein Unternehmen angemeldet hast, dann kannst Du nun Deine selbstständige Tätigkeit aufnehmen. In diesem Abschnitt gehen wir auf die wichtigsten ersten Schritte in Deiner Umsetzungs- und Anlaufphase, die so gut wie alle Existenz­gründungen gemeinsam haben, ein. So vermeidest Du die typischen Anfängerfehler, sparst wertvolle Zeit und kannst schnell durchstarten.

„Erfinde das Rad nicht neu, sondern setze auf Bewährtes!“
Jeder erfolgreiche Unternehmer

In diesem Kontext lassen sich beispielsweise der eigene Marktauftritt oder die Buchhaltung nennen. Hier haben sich bereits eine Menge Experten in diesem Gebiet hingesetzt und für Dich entsprechende Tools bzw. Werk­zeuge (z.B. Webseiten-Baukasten, Buchhaltungssoftware) entwickelt, die allen modernen Anforderungen gerecht werden und die Du einfach (oftmals gegen eine geringe monetäre Gegenleistung) benutzen solltest.

Unsere Erfahrungen = Unsere Empfehlungen für Dich

Wir empfehlen Dir nur Anbieter, bei denen wir selbst (gewesen) sind und für gut sowie geeignet befunden haben. Zudem sind diese Anbieter mit ihrem Angebot meist auch zum Test­sieger im jeweiligen Bereich gekürt.

Marktauftritt

Wie jedes erfolgreiche Unternehmen und wie beim Antrag auf Gründungszuschuss gefordert, sollte auch Dein Unternehmen über einen eigenen, professionellen Marktauftritt verfügen. Dein Marktauftritt dient als Zugangspunkt für potenzielle Kunden, um Deine Produkte zu erwerben oder Deine Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen.

Nachfolgend empfehlen wir Dir diverse Anbieter, mit deren Angebote Du die jeweiligen Aspekte Deines Marktauftritts gestalten kannst:

  • IONOS: Domain, Webseiten-Baukasten E-Mail, Hosting / Server u.v.m.
  • DesignEvo: Design des eigenen Firmenlogos
  • VistaPrint: Firmenschilder, Visitenkarten, Flyer, Werbebanner, Werbegeschenke u.v.m.
  • SEO Traffic Strategie (Video-Kurs): Strategien zur Suchmaschinenoptimierung (SEO), d.h. Verbesserung des Rankings und der Sichtbarkeit Deiner Webseite
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Buchhaltung

Jeder Unternehmer ist durch den Staat zur Buchführung verpflichtet, um die Berechnungs­grund­lage für die Be­steuerung zu gewähr­leisten. Daher solltest Du alles rund um die Buch­haltung ernst nehmen. Die folgende Buchhaltungssoftware können wir Dir uneingeschränkt empfehlen:

  • sevDesk (von mein-gruendungszuschuss.de aktuell verwendet und empfohlen)
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Die Online-Buchhaltungssoftware enthält die folgenden wich­tigen Features: Erstellung von Angeboten und Rechnungen, Beleg­erkennung, Umsatz­steuer­vor­an­meldung, EÜR (Einnahmen-Überschuss-Rechnung), GuV (Gewinn- und Verlust­rechnung), DATEV-Export, API (Programmier­schnitt­stelle), Einladen des Steuer­beraters u.v.m.

Alternativ kannst Du Dir auch überlegen, gewisse Dinge bzw. Aufgaben, die außerhalb Deines aktuellen Kompetenz­bereiches liegen, an externe Dienstleister / Freelancer (z.B. Webdesigner, Steuerberater) zu geben. Denke stets unternehmerisch und probiere es aus, bevor Du urteilst!

Erstklassige Erfahrungen haben wir insbesondere mit der Fiverr-Plattform gemacht, die Dir entsprechende Freelancer für allerlei Aufgaben rund um die Existenzgründung schnell und vertrauenswürdig vermittelt:

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Gewerbe- und Betriebsversicherungen

Jeder Gründer benötigt – je nach individuellen Sicherheitsbedürfnissen, den Einkommensverhältnissen und der Art des Unternehmens – entsprechende Versicherungen, sowohl persönliche Versicherungen (siehe Schritt 5) als auch betriebliche Ver­si­che­rungen (keyboard-arrow-rightÜberblick). Hier solltest Du Dir gründlich Gedanken machen, bevor Du mit Deiner Dienst­leistung / Produkt an den Markt gehst oder die Produktion hochfährst, welche Ver­siche­rungen für Dich Pflicht sind: Wo könnten denn wirklich Schäden bei der Ausübung Deiner selbst­ständigen Tätigkeit auftreten?

In der Regel sollte man mindestens die folgenden drei Versicherungen haben: Betriebs-/Berufs­haft­pflicht, Ver­mögens­schaden­haft­pflicht und Rechts­schutz­versicherung. Nachfolgend einige empfehlenswerte Anbieter:

  • keyboard-arrow-right Markel: Spezialversicherer für gewerbliche Haftpflicht
  • keyboard-arrow-right Gothaer: Gewerbeversicherungen (Bausteine-Prinzip)
  • keyboard-arrow-right ROLAND: Rechtsschutz für Selbständige
  • keyboard-arrow-right finanzchef24.de: Vergleichsangebot für Gewerbeversicherungen
  • keyboard-arrow-right Check24: Tarifvergleichsportal
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SO UNTERSTÜTZEN WIR DICH

Bei diesen vier vorbereiteten Schritten (1-4) können wir Dir mit unserem Info-Paket helfen. In diesem Paket findest Du wirklich alle relevanten Informationen rund um den Grün­dungs­zuschuss und zu einer erfolg­reichen Existenz­gründung.

Schritt 5: Gründungszuschuss beantragen

Wenn Du die vorherigen vier Schritte ernst genommen und erledigt hast, dann ist das bereits die „halbe Miete“ für Deine Existenz­gründung und für die Beantragung des Gründungs­zuschusses.

Antrag auf Gründungszuschuss

Nun zum schwierigsten und zeitaufwändigsten Teil: Im letzten Schritt gilt es noch Dein in Schritt 2 aus­ge­arbeitetes Geschäfts­konzept in Form eines Business­plans zu verschrift­lichen und den Antrag auf Gründungs­zuschuss korrekt auszufüllen. Beides erfordert Erfahrung mit Förderanträgen sowie sehr gute Formu­lierungs-, Argumentations- und Schreib­fähigkeiten, um sowohl die fachkundige Stelle als auch die Vermittlungskraft der Arbeitsagentur von Dir und Deinem Geschäftskonzept zu überzeugen.

Gehe hier kein Risiko ein und spare Zeit, indem Du Dich – wie schon zahlreiche andere Gründer vor Dir – von uns erfolgreich unterstützen lässt:

Nach Einreichung des Antrags musst Du ca. 2-3 Wochen auf den Bewilligungsbescheid warten.

Soziale Absicherung

Bei einem positiven Bewilligungsbescheid (d.h. mit Auszahlung des Gründungszuschusses) bzw. ab dem „Tag der Gründung“ werden die ALG1-Zahlungen an Dich eingestellt. Das heißt auch, dass Du Dich ab jetzt selbst um Deine soziale Absicherung (mit Hilfe der 300€-Pauschale) kümmern musst:

Da nur die Krankenversicherung in Deutschland auf jeden Fall verpflichtend für Selbstständige ist, gehen wir nachfolgend näher darauf ein. Es lässt sich zwischen der gesetzlichen Krankenversicherung und der privaten Krankenversicherung unterscheiden.

Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)

Obwohl es die landläufige Meinung ist, dass Selbständige sich immer privat versichern, ist das nicht immer zutreffend: Vor allem am Anfang kann es sich rentieren, wenn man noch in der GKV bleibt. Bei niedrigen Gewinnen sind dementsprechend auch die monatlichen Beiträge niedrig, wie die folgenden zwei Beispiele zeigen:

Private Krankenversicherung (PKV)

Erst bei regelmäßigen, entsprechend hohen Gewinnen oder wenn man sich bereits sicher ist, dass die Selbst­ständigkeit funktionieren wird, ist es von Vorteil, als Gründer in die PKV zu wechseln, da die ein­kommens­abhängigen Beiträge der GKV (mit i.d.R. sogar schlechteren Leistungen) oftmals teurer werden als die „pauschalen“ Beiträge der PKV.

Hier können wir nur einen—nämlich den nachfolgenden—Anbieter von privaten Kranken­versicherungen uneingeschränkt empfehlen:

Die private Krankenversicherung fürs mobile Zeitalter
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SO UNTERSTÜTZEN WIR DICH

Für den letzten und entscheidenden Schritt (5) bieten wir Dir gleich zwei Pakete an.

Credits/Attributions:
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