Gründen und Persönlichkeits­entwicklung gehen Hand in Hand

Michaela
Chefredakteurin, mein-gruendungszuschuss.de
  (zul. aktual.)

 Lesezeit: ca. 3 min

„Hab keine Angst zu scheitern,
fürchte dich lieber, es nicht probiert zu haben.“

Du fragst Dich jetzt sicherlich, warum ein Blog über Existenzgründung und Gründungs­förderung einen Beitrag hat, der sich ausschließlich mit dem Gründer auseinandersetzt und nicht mit Themen, wie der Gründungsidee, Businessplan-Erstellung etc. – falls ja, dann ist es umso wichtiger, dass Du diesen Blogbeitrag liest und beherzigst.

Zunächst einmal sollte sich jeder angehende Gründer einer ehrlichen Selbstprüfung unter­ziehen bzw. eine „Bestandsaufnahme“ durchführen, um seine persönliche Eignung und Voraussetzung für eine Selbständigkeit zu evaluieren. Das Ganze hat nämlich gleich zwei entscheidende Gründe:

  1. Eine Existenzgründung ist in erster Linie eine persönliche Herausforderung. Anders ausgedrückt: Eine starke Gründerpersönlichkeit ist für den Erfolg der Unternehmung um ein Vielfaches wichtiger als die eigentliche Gründungsidee. Denn ein herausragender Gründer findet immer eine geeignete Gründungsidee sowie Mittel und Weg, um sich selbständig zu machen und langfristig erfolgreich zu sein; auf der anderen Seite kann die Gründungsidee noch so gut sein, wenn ein Gründer entsprechende Defizite mit­bringt, wird er sie erst gar nicht umsetzen können oder mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht langfristig erfolgreich damit sein.
  2. Im Hinblick auf den Gründungszuschuss ist es entscheidend, dass Du Deine persön­liche Eignung und Motivation gegenüber der Vermittlungskraft von der zuständigen Arbeitsagentur überzeugend darlegen kannst. Wie Du siehst, lohnt es sich als aller­erstes bei sich selbst anzufangen und an sich selbst zu „arbeiten“ – außerdem kannst Du langfristig nur davon profitieren.

Als erste Anlaufstelle können wir Dir die Greator-Community sowohl zur beruflichen als auch persönlichen Weiterentwicklung ans Herz legen.

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Merkmale einer starken Gründerpersönlichkeit

Erfolgreiche Gründer*innen haben zumeist gewisse Merkmale gemein, die Ihnen bei der Gründung geholfen haben:

Basierend auf diesen Grundbereichen setzen dann die Fähigkeiten und Fertigkeiten (=erlernte Fähigkeiten) eines Gründers auf. Es mag sicherlich eine Vielzahl von Fähigkeiten und Fertigkeiten geben, die Dir bei der Selbständigkeit helfen werden; doch sich alle nur möglichen anzueignen, ist in überschaubarer Zeit überhaupt nicht möglich und auch nicht unbedingt nötig bzw. sinnvoll. Man sollte sich seiner eigenen Stärken und Schwächen bewusst sein; Stärken für die angestrebte selbständige Tätigkeit weiter ausbauen und Schwächen in den relevanten Bereichen abbauen: Aus unternehmerischer Sicht kann es durchaus Sinn machen, sich einen Partner zu suchen, der dort seine Stärken hat, oder man delegiert diese Tätigkeiten an entsprechende Dienstleister. Beispiele könnten die Buchhaltung, das Marketing oder die Erstellung des eigenen Internetauftritts sein.

Allerdings kannst Du noch so viele Fähigkeiten und Fertigkeiten besitzen; wenn Du in den obigen Grundbereichen, die sich als absolute Grundvoraussetzung für jeden erfolgreichen Gründer etabliert haben, Defizite hast, wirst Du deine Fähigkeiten und Fertigkeiten nicht voll ausschöpfen und ausbauen können.

Daher gehört stetig Weiterbildung und persönliches Wachsen unabdingbar zum Gründen und der Selbstständigkeit dazu.

Einstiegsliteratur

Neben unserem Buch „Mein Gründungszuschuss: Der Leitfaden zum Erfolg (2022)“ sind die folgenden Klassiker für den Einstieg bestens geeignet:

„Die Gesetze der Gewinner: Erfolg und ein erfülltes Leben“ von Bodo Schäfer

„Rich Dad Poor Dad: Was die Reichen ihren Kindern über Geld beibringen“ von Robert T. Kiyosaki