Ein Internetauftritt ist Pflicht für JEDES Unternehmen

Chris
Redakteur, mein-gruendungszuschuss.de
  (zul. aktual.)

 Lesezeit: ca. 3 min

Heutzutage hat wirklich jedes (erfolgreiche) Unternehmen einen Internetauftritt, damit Kun­den sich über Dein Unternehmen und Deine Produkte bzw. Dienstleistungen schnell und von überall her informieren können. Weitere Gründe für einen Internetauftritt sind u.a. höhere Umsatzgenerierung, vielseitige Kontaktmöglichkeiten, gezieltes und kostengünstiges Marketing und vor allem kein Wettbewerbsnachteil, da Deine Mitbewerber mit Sicherheit einen Internetauftritt haben werden.

In anderen Worten: Du brauchst definitiv auch einen Internetauftritt, egal welcher selbständigen Tätigkeit Du nachgehst. Dazu benötigst Du die folgenden drei Dinge:

  • Domain: Eine Domain ist nichts anderes als Deine Adresse im Internet, z.B. „blumen-mustermann123.de“ oder „designbuero-karl123.de“. Die Domain kannst Du Dir selbst aussuchen, insofern sie nicht bereits vergeben ist: Sie sollte einprägsam sein und zu Deinem Unternehmen bzw. Deiner selbständigen Tätigkeit passen. Über eine sog. URL (z.B. „https://www.blumen-mustermann123.de“) lässt sich dann Deine Webseite aufrufen. Hier gilt es zu beachten, dass Du direkt ein sog. SSL-Zertifikat mit bestellst, sodass Deine Webseite nur über https-Verschlüsselung erreichbar ist – das steigt u.a. das Vertrauen des Nutzers in Deine Webseite (da ansonsten moderne Browser einen Sicherheitshinweis einblenden), es erhöht die Sicherheit Deiner Webseite und das Ranking bei Suchmaschinen verbessert sich.

  • Webspace: Der Webspace ist Dein Online-Speicherplatz auf einem Server für Deine Webseite (bzw. Dateien), um diese über das Internet verfügbar zu machen. Der Webspace kann – nach vorheriger Einrichtung – über Deine Domain erreichbar sein. Hier solltest Du darauf achten, dass der Webspace (je nach Anwendung, mind. 20GB) groß genug und vor allem völlig werbefrei ist.

  • E-Mail-Postfach: Das E-Mail-Postfach ist Dein „digitaler Briefkasten“, mit dem Du E-Mails empfangen, speichern und versenden kannst. Das E-Mail-Postfach verfügt – ähnlich dem Webspace – auch über einen gewissen Speicherplatz und sollte für ein einheitlich-professionelles Erscheinungsbild über Deine Domain (nach vorheriger Einrichtung) erreichbar sein. Diesem Postfach kannst Du i.d.R. einen oder auch mehrere E-Mail-Adressen (z.B. „info@blumen-mustermann123.de“) zuordnen. Hier solltest Du darauf achten, dass Du wieder genügend Speicherplatz (mind. 5GB) zur Verfügung hast und eine entsprechende Anzahl an E-Mail-Adressen (je nachdem, wie viele Du benötigst), die Du einrichten kannst – generell solltest Du mindestens zwei E-Mail-Adressen verwenden: eine E-Mail-Adresse, die Du auf der Webseite im Impressum veröffentlichst, und mindestens eine andere E-Mail-Adresse, z.B. eine „Haupt-E-Mail-Adresse“, über die Dein gesamter Geschäftsverkehr (im Hintergrund) läuft.

Diverse Webhosting-Anbieter (z.B. IONOS als unsere Redaktionsempfehlung) stellen Dir diese drei Dinge unkompliziert (sprich vor eingerichtet) in einem Komplettpaket zur Ver­fügung. Dazu kannst Du meistens auch einen sog. „Webseiten-Baukasten“ oder ein sog. Content-Managementsystem (z.B. Wordpress) benutzen, in dem Du ohne große Vor­kennt­nisse Deine Firmenwebseite, Blog oder aber auch einen kompletten Online-Shop erstellen (bzw. „zusammenklicken“) und auf Deinen Webspace hochladen kannst. Hol Dir auch Adobe Creative Cloud (u.a. Photoshop, Illustrator, Premiere Pro, InDesign), um hochwertige Bilder und Videos zu erstellen und diese auch zu bearbeiten. Falls es Dir schwer­fällt, eine pro­fessio­nell aussehende Webseite zu gestalten, könntest Du einen Webdesigner über die Freelancer-Plattform Fiverr damit beauftragen, z.B. könnte er Deinen Webseiten-Entwurf professionell umgestalten.

Zudem solltest Du Dir überlegen, wenn Du erst startest und noch nicht viele Produkte und Dienstleistungen anbietest, ob für Dich ein modernes sog. One-Page Design passend ist, d.h. auf einer einzigen Seite (= Startseite) stehen alle Deine Hauptinhalte. Vorteil ist auch, dass Du so Deine Besucher besser auf Deiner Webseite navigieren kannst, sprich sie müssen von oben nach unten scrollen, was wiederum perfekt geeignet ist, um beispielsweise eine kurze Geschichte zu erzählen, einen Produktaufbau darzustellen oder Schritte einer Dienstleistung zu beschreiben. Im Falle von Dienstleistungen könntest Du auch noch eine „Über uns“-Seite, die Dich bzw. Dein Team vorstellt, einbauen, damit die Kunden sehen, mit wem sie es zu tun haben und ein erstes Vertrauen aufbauen können.

So oder so sollte Deine Webseite unbedingt das responsive Design unterstützen, sprich Deine Webseite passt sich an die Bildschirmgröße und/oder das Endgerät an, um die Benutzerfreundlichkeit zu gewährleisten – dies ist der absolute Standard; achte darauf, dass Deine Webseite diesen umsetzt. Des Weiteren braucht jede Webseite ein Impressum, Deine Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) und im Idealfall noch eine Daten­schutz­erklärung, die je nach betriebener Webseite umfangreicher ausfallen muss (z.B. wenn Du entsprechende Nutzerdaten, auch über Trackingtools wie Google Analytics, erfasst).