Die richtige Software: Das A und O der Buchhaltung

Chris
Redakteur, mein-gruendungszuschuss.de
  (zul. aktual.)

 Lesezeit: ca. 5 min

Als Unternehmer ist es enorm wichtig, dass Du Deine Buchführung ernst nimmst: Die Buchhaltung ist nicht nur für Dich zur Kontrolle, sondern auch für jeden Unternehmer durch den Staat verpflichtend, um eine Grundlage zur Besteuerung zu gewährleisten. Dabei kann je nach Rechtsform und Unternehmensgröße die Buchhaltung sehr schnell komplex werden. Daher solltest Du eine ordentliche Buchhaltungssoftware verwenden und je nach Umfang auch einen Steuerberater beauftragen.

Buchhaltungssoftware

Nicht jeder Gründer verfügt über das kaufmännische Wissen, um effizient und gesetzeskonform die Buchhaltung durchzuführen. Zudem fehlt es – vor allem in der Gründungsphase – oft an finanziellen Mitteln, um eine Person extra für die Buchhaltung einzustellen oder externe Berater zu beauftragen. Daher solltest Du Dir zumindest das Basiswissen der Buchführung aneignen und Dich von einer Buchhaltungssoftware unterstützen lassen, mit der Du mindestens folgende Aufgaben erledigen kannst:

  • Kundenverwaltung
  • Angebotserstellung
  • Rechnungsstellung
  • Überblick verschaffen (z.B. Einnahmen-Überschuss-Rechnung, Gewinn- und Verlustrechnung oder Bilanz erstellen lassen)
  • Digitale Belegverwaltung: Einscannen und Zuordnen von Belegen
  • Automatisches Importieren von Transaktionen aus dem Online-Banking
  • Für den Steuerberater: Steuerberater-Zugang oder DATEV-Export
  • Für Gründer, die viel unterwegs sind: Buchhaltung in der Cloud und geeignete, mobile Nutzung per Smartphone-App
  • Für Händler: Unterstützung von Warenwirtschaft (u.a. Inventar oder Erstellung von Lieferscheinen)

Welche Buchhaltungssoftware ist denn nun aber die richtige für mich?

Auf dem Markt wirst Du eine Vielzahl an Buchhaltungsprogrammen finden, jedoch benötigst Du für manche tiefergehenden Buchhaltungskenntnisse (z.B. Buchungssätze oder Soll-Haben-Buchungen). Dazu zählt vor allem die bewährte Buchhaltungssoftware von DATEV, welche der ein oder andere bestimmt schon einmal gehört hat. Diese Software wird meist von mittleren bis größeren Unternehmen bzw. Konzernen eingesetzt und ist für Laien und kleinere Unternehmen für den Anfang weniger geeignet.

Daher schauen wir uns jetzt eine Auswahl von Buchhaltungsprogrammen auf dem Markt an, die unserer Meinung nach eine leicht verständliche und intuitive Benutzeroberfläche haben, d.h. von Laien schnell und einfach verwendet und bedient werden können, und vor allem für Gründer perfekt geeignet sind (nicht vollständige Liste!):

Alle Buchhaltungsprogramme setzen die oben genannten Anforderungen um. Zudem bieten alle eine kostenlose und umfangreiche Testphase an. Diese solltest Du nutzen, um herauszufinden, welche Buchhaltungssoftware für Dich und Deine Anforderungen am besten geeignet ist.

Empfehlung der Redaktion

Unsere Redaktionsempfehlung fällt auf die Buchhaltungssoftware sevDesk, die auch wir bei mein-gruendungszuschuss.de schon des Längeren zum Einsatz (u.a. Buchhaltung, Angebotserstellung, Rechnungsstellung, API-Schnittstelle zur Auto­matisierung) kommt. Das Preis-Leistungsverhältnis ist super, die mobile App überzeugt und für Gründer gibt es sogar einen Rabatt im ersten halben Jahr.

Unsere Empfehlung
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Steuerberater

Falls Du Dir unsicher bist oder bereits eine sehr umfangreiche Buchhaltung hast, solltest Du unbedingt einen Steuerberater hinzuziehen. Mit den meisten der obigen Buchhaltungs­programme kannst Du einfach dem Steuerberater einen Zugriff einrichten oder die Daten per DATEV-Schnittstelle an den Steuerberater übertragen. Diese Schnittstelle des Buch­haltungs­programms hat sich durchgesetzt und ist der de-facto-Standard.

Der Steuerberater erledigt dann oder hilft Dir je nach Rechtsform bei Steuererklärung für die Einkommenssteuer, Umsatzsteuer (auch Umsatzsteuervoranmeldung), Körperschaftssteuer und Gewerbesteuer. Falls Du Mitarbeiter hast, kann der Steuerberater auch die Lohnsteueranmeldung erledigen.

PRO-Tipp: Geschäftskonto mit Steuerservice

Neben einer guten Buchhaltungssoftware können wir Dir noch empfehlen, ein Geschäftskonto mit integriertem Steuerservice anzubieten. Diese intelligenten Konten implementieren ein Mehrkontenmodell, bei dem sie beispielsweise die Einkommenssteuer oder Umsatzsteuer für Dich automatisch zurücklegen. Dadurch hast Du immer einen „nicht-verzerrten“ Überblick über Deine Finanzen. Vor allem, wenn Du die Klein­unter­nehmer­regelung nicht anwenden kannst, helfen Dir solche Konten dabei die Umsatzsteuer-Voranmeldung zu erledigen.

Empfehlung der Redaktion

Unsere Redaktionsempfehlung fällt hier auf Kontist (Fintech), da dieses Geschäfts­konto alle obigen Anforderungen erfüllt und Du dieses auch mit entsprechenden Buchhaltungs­programmen über Schnittstellen verknüpfen kannst.

Unsere Empfehlung
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