Das perfekte Match: Private Krankenversicherung (PKV) für Gründer und Selbstständige

Chris
Redakteur, mein-gruendungszuschuss.de
  (zul. aktual.)

 Lesezeit: ca. 3 min

Seit 2009 besteht in Deutschland die gesetzliche Pflicht zur Krankenversicherung: Jeder, der länger als sechs Monate wohnhaft in Deutschland ist, muss sich versichern lassen. Dazu bestehen zwei Versicherungssysteme: die gesetzliche (öffentlich-rechtliche) Kranken­ver­sicher­ungen und die privaten Krankenversicherungen. In erstere sind in etwa 90 Prozent aller in Deutschland wohnhaften Menschen versichert. Letztere deckt nur einen kleinen Teil (ca. 10 Prozent der Deutschen) ab; hier sind größtenteils Beamte (z.B. Lehrer, Politiker), Angestellte mit höherem Einkommen über der Versicherungspflichtgrenze von 64.350 Euro (Stand: 2022) oder eben Selbstständige vertreten.

Unterschiede der PKV

Nachfolgend listen wir Dir die wichtigsten Unterschiede der PKV im Vergleich zur GKV auf, die Du wissen solltest:

  • PKV-Beiträge sind (anders als in der GKV) einkommensunabhängig

  • Prämienhöhe ist hingegen vom Umfang der versicherten Leistungen und den individuellen Risikofaktoren abhängig (Äquivalenzprinzip)

  • PKV-Beiträge lassen sich teilweise als Sonderausgaben von der Steuer absetzen, da sie als Vorsorgeaufwendung gelten

  • Kostenerstattungsprinzip: PKV-Versicherte bezahlen die Rechnung der Ärzte unmittelbar selbst (Vorauszahlung) und reichen zwecks Erstattung der Kosten die Belege bei ihrer PKV ein.

  • Wesentliche bessere Leistungen (z.B. 1-Bett-Zimmer, freie Ärztewahl, schnellere Terminvereinbarung, Beitragsrückerstattung) als in der GKV

Für (erfolgreiche) Selbstständige und Freiberufler ist die PKV die erste Wahl.

Wenn Du Gründer bist und noch nicht weiß, ob Dein Geschäftskonzept funktioniert und Du noch keine Umsätze fährst, ist für Dich die GKV und deren Mindestbeiträge ratsam.

Für erfolgreiche Gründer, Selbstständige und Freiberufler mit ersten und regelmäßigen Umsätzen ist hingegen die PKV die erste Wahl, da Du einen pauschalen Beitrag jeden Monat zahlst (einkommensunabhängig) – bei schon mittleren Umsätze kommst Du so wesentlich günstiger davon und hast auch noch das bessere Leistungspaket. Zudem kannst Du einen Teil der Beiträge von der Steuer absetzen.

Bei der Wahl der PKV besteht – wie bei der GKV – Vertragsfreiheit, d.h. Selbstständige können bei der Versicherung ihrer Wahl einen Antrag auf Aufnahme stellen.

Wir können Dir hier vor allem die digitale (private) Krankenversicherung von Ottonova empfehlen, bei der die Pflegeversicherung bereits inbegriffen ist.

Unsere Empfehlung Die private Krankenversicherung fürs mobile Zeitalter
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