Altersvorsorge muss bei Selbstständigen eine hohe Priorität einnehmen

Susanne
Gastredakteurin, mein-gruendungszuschuss.de
  (zul. aktual.)

 Lesezeit: ca. 2 min

Wie der Titel schon suggeriert, ist die Altersvorsorge für Selbstständige äußerst wichtig, da es in Deutschland – anders als bei Festangestellten – den Selbstständigen freigestellt ist, wie sie für das Alter vorsorgen. Mit anderen Worten: Selbstständige haben selbst die Verantwortung, ein ausreichendes Polster für den Ruhestand anzusparen.

Möglichkeiten zur Altersvorsorge

Die Möglichkeiten zur Altersvorsorge bei Selbstständigen ist vielfältig. Wichtig ist nur, dass diese flexibel ist (sprich Du selbst bestimmen kannst, wie hoch Deine Ein­zah­lungen sind). Zudem gilt auch, dass Deine Umsätze wichtiger sind als Deine Altersvorsorge (sprich erst, wenn das Geschäft läuft, solltest Du Geld zur Seite legen – dann aber auch wirklich). Nachfolgend eine (nicht vollständige) Liste an Möglichkeiten zur Altersvorsorge:

  • Berufsständische Versorgungswerke (für Freiberuflern, bei denen eine Kammerpflicht besteht)
  • Basis-Rente („Rürup-Rente“, staatlich gefördert)
  • (Freiwillige) gesetzliche Rentenversicherung
  • Private Rentenversicherung
  • Investieren / Anlegen

Dem letzten Punkt widmen wir uns jetzt genauer, da Du hier die größte Flexibilität hast und i.d.R. die volle Kontrolle über Dein Geld.

Anlegen – aber wie?

Das Anlegen solltest Du als Selbstständiger unbedingt in die eigenen Hände (nicht in die Hände eines Bankangestellten, der keinen eigenen Proof-of-Concept hat) legen, sprich Du musst Dich selbst mit dem Thema auseinandersetzen. Als Einstieg können wir Dir die „klas­sischen“ Anlageformen auflisten (fett-gedruckt: die wir Dir besonders empfehlen würden):

  • Wertpapiere (z.B. Aktien, ETFs)
  • Edelmetalle (z.B. Gold, Silber)
  • Immobilien (auch landläufig „Betongold“ genannt)
  • Kryptowährung (nur für risikofreudige Anleger)
  • Kunst
  • u.v.m.

Dabei solltest Du Dich vor allem breit aufstellen bzw. diversifizieren (Diversifizierung), um das Risiko zu streuen und Verlustrisiken zu minimieren. Fällt nämlich eine Anlageform (z.B. Aktien durch eine Rezession), kann der Verlust durch andere Anlageformen (z.B. Gold, Immobilien) abgefedert werden.

Zudem sollte man immer eine ausreichende Menge an Bargeld-Reserven (auch in verschiedenen Währungen) daheim im Tresor für entsprechende Notfälle aufbewahren.